Der
Saisonstart in Schaan ist dem Giant-Swiss-Team nur teilweise geglückt.
Den Renntag eröffnete für das Team Lukas Loretz mit dem
Junioren-Rennen. Durch den Regen in der Nacht fand er morgens um
9 Uhr eine nasse und rutschige Strecke vor. Für Lukas war dies
eher von Vorteil, da er als sehr guter Techniker bekannt ist. So
fuhr er dann auch das Rennen vom Start weg in der Spitzengruppe mit
und sorgte oft für das Tempo. Am Schluss musste er zwei Fahrer
ziehen lassen und erreichte das Ziel mit 32 Sekunden Rückstand
als 3.
Im
Damenrennen bekundete Sarah Koba leider Atem-Probleme und konnte nie
die volle
Leistung abrufen. Ein platter Reifen Mitte Rennen
verunmöglichte eine gute Platzierung dann gänzlich. Im
Eliterennen um 14 Uhr, die Strecke war inzwischen wieder abgetrocknet,
startete Severin Disch optimal. In der ersten Runde konnte er den
Kontakt zur Spitze halten und dann lange einen Rang um Position
15 behaupten. Hinter Severin fuhr Silvio Bundi bereits am Start
gut
mit und überholte seinen Teamkollegen in der 2. von 10 Runden.
Zwischenzeitlich schob sich Silvio bis auf Rang 6 vor, bevor ihn
zwei Runden vor Schluss den Hammermann erwischte. Er ging völlig
ein und rette noch Rang 15 ins Ziel. Das gleiche passiert auch
Severin. Er viel sogar bis auf Rang 33 zurück. Ivan Planzer
hielt sich lange konstant um Rang 18. Aber auch er musste gegen
Ende Tempo raus
nehmen und fiel auf Platz 25 zurück. Jérémy
Huguenin macht es genau verkehrt rum. Er startete verhalten und
lag zwischenzeitlich
auf dem 28. Rang. Dann arbeitete er sich ab Rennhälfte Rang
um Rang nach vorne. Im Ziel reichte diese Aufholjagt für Rang
18 in seinem ersten Elite-Rennen. In der Teamwertung lag immerhin
der 3. Rang drin.
Fazit: Die Ansätze
sind gut, doch es braucht noch Rennkilometer damit alles zusammenpasst.