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N° 09-16 / 07.07.2009
Wenig Rennglück an der Schweizermeisterschaft in Chur, drei Fahrer an der EM in Holland
An den Schweizermeisterschaften in Chur stand das Glück nicht wirklich auf der Seite des Giant-Swiss-Team. Silvio Bundi hatte sich als Organisator der Titelkämpfe mächtig ins Zeug gelegt und es war alles bereit für tolle Rennen am Sonntag. Auch das Wetter spielte mit und eine leichte Sommerbrise vertrieb alle dunklen Wolken am Himmel.

Lukas Loretz mit zwei platten Reifen

Der erste Einsatz für unser Team fuhr Lukas Loretz im Junioren Rennen von 09:00 Uhr. Er fuhr genau wie vorgenommen vom Start weg in der Spitzengruppe mit und fühlte sich sehr gut. In der dritten von sieben Runden attakierte Reto Indergand im Anstieg und Lukas musste etwas abreissen lassen. In der Abfahrt versuchte er das Loch wieder zu schliessen, erwischte aber einen platten Hinterreifen. Somit war das Podest bereits in weite Ferne gerückt. Trotzdem versuchte Lukas noch mal aufzuholen, riskierte aber etwas zu viel in der Abfahrt und holte sich auch noch einen zweiten platten Reifen. Aus der Traum!

Sarah Koba mit solider Leistung
Im Damen-Rennen um 11:30 Uhr zeigte sich Sarah am Start kämpferisch und fuhr in der Spiztengruppe die erste Steigung hinauf. Bald musste sie aber etwas Tempo wegnehmen und die Podestränge ziehen lassen. Leider lag an diesem Tag kein Exploit drin. Mit einer soliden Leistung erreichte Sie das Ziel auf dem 7. Rang.

Silvio Bundi auf der Felge
Im Eliterennen um 14:00 Uhr schien sich zu Beginn schon fast eine grosse Überraschung anzubahnen, denn Silvio Bundi fuhr trotz der Doppelbelastung als Organisator ganz vorne mit. Ja eigentlich war es eine Dreifachbelastung, denn er fuhr auch noch das Downhillrennen am Samstag mit einem feinen 18. Rang! In der dritten Runde holte sich aber auch Silvio einen platten Hinterreifen und fuhr bis zur Techzone auf der blanken Felge weiter. Mit neuem Hinterrad versucht er wieder aufzuholen, fand aber nicht mehr zum gleichen Rennrhythmus zurück. Völlig am Ende erreichte er das Ziel auf dem 14. Rang. Ivan Planzer versuchte trotz gesundheitlichen Problemen sein Bestes. Zu Beginn lief es ihm auch recht gut und er lag zwischenzeitliche auf dem 14. Rang. Gegen Ende musste er aber ewas Tempo wegnehmen und belegte im Ziel den 18. Rang

Rang 5-7 für die U23 Fahrer
Im U23-Rennen zeigten die Giant-Swiss-Team-Fahrer eine geschlossene Leistung. Martin Fanger fuhr zu Beginn in der Spitzengruppe, versuchte sogar ein erstes Loch zum späteren Sieger Fabian Giger wieder zu schliessen, musste dann aber abreissen lassen. In der Folge fand er sich auf Rang 4 wieder und verlor diesen Rang in der Letzten Runde noch an Thomas Litscher. Jérémy Huguenin drehte je länger je mehr auf und fuhr auf den 6. Rang vor. Zwei Runden fuhr er zusammen mit Severin Disch, dieser konnte aber in der letzten Runde das Tempo nicht mehr mitgehen und fuhr hinter Jérémy auf Rang 7 ein.

Glück und Pech liegen im Spitzensport nahe zusammen. Leider wollte es diese Jahr nicht klappen und das Giant-Swiss-Team hat zum ersten mal keinen Schweizermeister in seinen Reihen. Aber am kommenden Wochenende finden ja bereits die Eurpameisterschaften in Holland statt. Eine gute Möglichkeit für Fortuna unseren drei Fahrern Lukas, Severin und Martin beizustehen.
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