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N° 10-10 / 17.06.2010

erfolgreicher Wiedereinstieg nach dem Höhentrainingslager, Sieg von Jérémy in Bevaix und Sarah Koba gesamt 2. in Frankreich

Nach Ihrem dreiwöchigen Höhentrainingslager bestritten Martin Fanger, Severin Disch und Jérémy Huguenin am vergangenen Wochenende wieder ihre ersten Rennen. Martin und Severin fuhren den Bundesligalauf in Albstadt und Jérémy fuhr nach Val di Sole um in Italien wieder in den Rennrhytmus zu kommen.

Podestplatz für Severin Disch
Martin Fanger bestritt in Albstadt das Eliterennen, Severin Disch dagegen entschied sich bei der U23 zu starten. Severin kam nach kleinen Startschwierigkeiten immer besser ins Rennen und übernahm auf der 3. von 6 Runden im Anstieg sogar die Spitze. In der darauf folgenden Abfahrt hatte er leider einen Sturz und kurze Zeit später auch noch einen Defekt. Dadurch verlor er wertvolle Zeit und viel auf den 5. Rang zurück. In den letzten Runden konnte Severin aber wieder aufdrehen und noch auf den 3. Rang vorfahren. Martin Fanger behauptete sich im Eliterennen hervorragend und beendete das Rennen auf dem ausgezeichneten 5. Rang.

Jérémy Huguenin mit starkem Finish
Am Italien-Cup in Val di Sole bekundete auch Jérémy Huguenin in der ersten Rennhälfte mühe das hohe Tempo mit zu gehen. Doch je länger das Rennen dauerte je besser lief es ihm und er beendete das Rennen auf dem guten 15. Rang

 

Jérémy Huguenin gewinnt Raiffeisen-Trans in Bevaix
Gestern Mittwoch bestritt Jérémy Huguenin in Bevaix den 3. Lauf der Raiffeisen-Trans. Zusammen mit Nicolas Lüthi und Christophe Geiser führte er das ganze Rennen an. Am Schluss konnte Jérémy im Sprint vor Nicoals Lüthi gewinnen. Der Renneinsatz diente Jérémy als sehr gute Rennbelastung im Hinblick auf den kommenden Racerbikes-Cup in Engelberg vom nächsten Sonntag.

 

 

Sarah Koba gesamt 2. an der Tour de France MTB
Hier ihr persönlicher Rennbericht:

“Seit Sonntag Nacht bin ich wieder zurück in der Schweiz. Ich kann auf eine unheimlich tolle Woche zurückblicken.

Kurz gefasst war ich 8 Tage lang mit Tasche auspacken, Tasche einpacken, Auto fahren, Rennen fahren, Bike putzen, Hotel suchen, schlafen und essen beschäftigt:-).
Die letzten zwei Etappen in Paris waren sehr eindrücklich. Ich war das erste Mal dort. Und wenn man währen dem Rennen noch den Eiffelturm sieht, – nicht schlecht . Samstag Abend gönnten Katrin Leumann und Ich uns einen Ausflug zum Eiffelturm und stiegen fleissig die Treppen hoch. Die Warteschlange vor dem Lift war uns zu lange und die Uhr zeigte bereits 21 Uhr. So entschieden wir uns für die „moderate activity. Die Aussicht vom monumentalen Stahlturm auf die Stadt der Liebe wird mir in guter Erinnerung bleiben.

Am Mittwoch verzeichnete ich meinen besten Tag auf dem Bike. Auf einer nassen, technisch anspruchsvollen Strecke konnte ich das ganze Rennen bei Katrin am Hinterrad „kleben“ und im Aufstieg zum Ziel sogar noch ein paar Sekunden herausholen. So durfte ich einen tollen Sieg feiern und meinen Vorsprung auf die Drittplazierte im Gesamtklassement ausbauen.

Den zweiten Gesamtrang verteidigte ich dann auch bis zum Schluss. Mit dieser Leistung bin ich sehr zufrieden.

Die sieben Etappen der Tour de France VTT waren gute Lehrstunden. Jeden Tag gab es neue Erkenntnisse, die mich in Zukunft sicher helfen werden, meine sportlichen Ziele zu erreichen.
Mein Körper ist nun müde. Wann fährt man im Cross Country Sport schon sieben Rennen in einer Woche? Ich fühle mich aber trotzdem gut, nicht ausgelaugt oder kaputt, einfach zufrieden müde. Bis kommenden Sonntag werde ich mich jetzt gut erholen, damit ich beim Racerbikescup in Engelberg richtig angreifen kann…

Sarah"

 
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