Sep 06

Hier der eigene Bericht von Martin Fanger:

“An der U23 Cross Country Weltmeisterschaft in Kanada erreichte ich den 7. Platz.
Das Rennen war sehr hart und ich bin stolz einer der 5 schweizer Fahrer zu sein der es in die Top 10 geschafft hat. Und das drei Schweizer auf dem Podium gefahren sind, ist einfach Phaenomenal.
Im Rennen hatte ich einen guten Start und etablierte mich gleich in den Top 10. Mitte des Rennen bekam ich ein bisschen muehe mit der konzentration. Jedoch in den letzten zwei Runden konnte ich mein Tempo noch mal steigern. Ich kam ins Ziel zeigte mit der Faust, dass ich mit der Vorgeschichte etwas erreicht habe.

Die Strecke war sehr technisch und jeder Fahrer schaute jede Linie genau an. Die Ideallienie war sicherlich die schnellste, jedoch nicht immer die einfachste. Am Dienstag passierte es dann, ich stuerzte und knallte leider mit dem Helm auf einen Felsen. Ich weiss es leider nicht mehr wie es genau geschah, da ich eine Gehirnerschueterung erlitt. Ich wurde direkt ins Spital gefahren.
Ich hatte Gleuck, dass ich nichts gebrochen hatte und nichts schlimmeres geschah. Zwei Tage lag ich im Bett und probierte meoglichst den Kopf nicht zu belasten. Es gelang mir gut und ich konnte die normalen folgen einer Hirnerschuetterung, wie starke Kopfschmerzen, vermindern. Nach den zwei Tagen bekam ich die Starterlaubnis.
Dies haette sicherlich nicht sein muessen, doch es zeigt, dass unmoeglich wirkende Aufgaben doch moeglich gemacht werden koennen.

Gruesse, Martin Fanger”


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